Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten heilen

Wie du mit Darmsanierung, Entgiftung und dem Lösen von emotionalem Ballst wieder unbeschwerten Genuss erlebst und in deine volle Kraft kommst.

Heile Intoleranzen gegen Laktose, Fruktose, Histamin und Sorbit und komme wieder in deine volle Kraft

Einleitung

Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten bzw. -Intoleranzen nehmen immer mehr zu. Plötzlich verträgt man Nahrungsmittel nicht mehr, die man vorher problemlos essen konnte. Die häufigsten Intoleranzen bestehen gegen Laktose, Fruktose, Sorbit und Histamin. Bei den Unverträglichkeiten steht Gluten an erster Stelle.

Ich selbst hatte 8 Jahre lang diverse Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten. Es begann mit einer umfangreichen Zahnsanierung. Zunächst konnte ich kein Gluten mehr vertragen, dann hatte ich die gleichen Probleme mit Laktose und Fruktose. Zum Höhepunkt meiner gesundheitlichen Beschwerden konnte ich noch 5 gedämpfte Gemüsesorten essen.

Nachdem meine Erfahrungen mit der Schulmedizinern eher mäßig waren, habe ich mit sehr vielen Heilpraktikern und einigen Heilern gesprochen und die verschiedenen Therapien bei den Heilpraktikern und Heilern fügten sich wie ein Puzzle zu meinem Weg der Heilung zusammen.

 

Wenn du dich in den folgenden Situationen wieder findest, ist dieser Beitrag genau richtig für dich:

  • Du bist permanent erschöpft, hast Blähungen, Durchfall, Verstopfung und leidest unter Übelkeit;
  • Dein Bauch sieht aus, als wärst Du im 9. Monat schwanger;
  • Du hast etliche Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten und -Intoleranzen. Du hast schon Einiges ausprobiert aber nichts hilft so richtig;
  • Du hast schon eine Ärzte-Odeysse hinter dir und keiner nimmt dich mit deinen Beschwerden ernst;
  • Wortfindungsstörungen und Konzentrationsprobleme begleiten dich täglich;
  • Du hast Hautausschläge, Pickel oder Pusteln;
  • Du hast dauernd Heißhunger auf zuckerhaltiges Essen;
  • Du leidest häufig unter Unterzuckerungen;
  • Du hast Schlafstörungen

Mit diesem Beitrag möchte ich einen Überblick über die wichtigen Themen im Zusammenhang mit Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten bzw. -Intoleranzen geben. Ich möchte dir das Wissen vermitteln, das ich während meiner Zeit mit vielen Unverträglichkeiten (8 Jahre!) angesammelt habe, damit du direkt gezielt die richtigen Schritte für deinen Heilungsweg unternehmen kannst. Wenn du selbst davon betroffen bist, fragst du dich bestimmt, wie die Unverträglichkeiten entstehen. Du bekommst hier die Antwort darauf, welche Ursachen es für Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten gibt.  Außerdem erfährst du, wie du Unverträglichkeiten und Intoleranzen testen kannst und wie du sie wieder loswerden kannst.

 

Was sind Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten und wie entstehen sie?

Von einer Nahrungsmittel-Unverträglichkeit spricht man, wenn der Darm bestimmte Inhaltsstoffe nicht verstoffwechseln kann. Dies passiert dann, wenn das Mikrobiom (früher sagte man „Darmflora“) in einem Ungleichgewicht ist. D.h. die guten Darmbakterien sind vermindert und die schädlichen Bakterien sind vermehrt aufgetreten. Man spricht dann von einer Darmdysbiose. Dabei geht die schützende Darmschleimhaut zurück und sollte wieder aufgebaut werden. Die Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten und -Intoleranzen entstehen also aufgrund der Darmdysbiose. Es entsteht eine Entzündung im Darm, die dazu führt, dass immer mehr Nahrungsmittel nicht mehr vertragen werden. Es kommt dadurch zu multiplen Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten.

Diese Entzündung lockert das ganze Gewebe im Darm auf und die betroffenen Zellen (Stichwort „Tight Junctions“) weichen etwas auseinander. Es entsteht eine defekte Darmbarriere und das Gewebe wird durchlässig. Dies wird „Leaky Gut“ oder „durchlässiger Darm“ genannt. Beim Leaky-Gut-Syndrom wird die Darmschleimhaut durchlässig für Fremdstoffe und Toxine. Gleichzeitig ist die Aufnahme von Mikronährstoffen im Darm beeinträchtigt.

Dadurch können Substanzen, die normalerweise durch die engen Maschen des gesunden Gewebes gebremst werden, auf einmal dort hindurch gelangen. Auf diese Weise geraten Stoffe über die Darmwand ins Blut, die dort nichts zu suchen haben.

Der Körper erkennt also die Nahrungsmittelbestandteile als fremd an und unser Immunsystem versucht, diese Stoffe abzuwehren. Dadurch hat unser Immunsystem ganz schön viel zu tun. Ein körperlicher Leistungsabfall und Müdigkeit ist die Folge davon.

Liegt eine Störung des Darmmilieus vor, so fühlt man sich ständig müde und abgespannt. Man leidet unter starken (oft übelriechenden) Blähungen als Zeichen von Gärung und Fäulnis und potenziell unter einer Selbstvergiftung mit der Folge einer Leberbelastung. Es wird giftiges Ammoniak freigesetzt, das über die Leber entgiftet werden muss. Dadurch kommt es im Zusammenhang mit Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten und -Intoleranzen immer auch zu einer Überlastung der Leber. Eine Entgiftung der Leber gehört aus diesem Grund auch immer zu der Therapie dazu.

Es kann ein Mineral- und Vitaminmangel  wegen einer schlechten Nahrungsaufnahme aufgrund der Entzündung im Darm vorliegen. Dieser Vitalstoffmangel äußert sich häufig unter anderem in knackenden Gelenken und Untergewicht. Außerdem können eine Pilz- und Parasitenbelastung oder Hautkrankheiten wie Neurodermitis, Akne und Schuppenflechte auftreten bei einer Störung des Darm-Mikrobioms.

Was sind die Ursachen einer Darmdysbiose?

Es gibt viele verschiedene Ursachen für eine Darmdysbiose. An erster Stelle bringen Schwermetalle die Bakterienvielfalt im Darm erheblich durcheinander. Auch eine Fehlernährung mit zu viel Zucker, zu viel Eiweiß oder Junk-Food führen dazu, dass die pathogenen Keime im Darm gefüttert werden. Wenn die Bauchspeicheldrüse schwächelt und zu wenig Verdauungsenzyme produziert führt dies zu Fäulnis und Gärung im Darm. Ein Mangel an Magensäure führt ebenfalls dazu, dass der Nahrungsbrei (insbesondere Eiweiß) im Magen nicht richtig vorverdaut werden kann, so dass es im Darm beginnt zu faulen. Fäulnis und Gärung im Darm führt dazu, dass die pathogenen Keime zunehmen und die guten Darmbakterien abnehmen. So  kommt es zu einer Darmdysbiose. Ein ganz wichtiger und häufig sehr unterschätzter Faktor ist die Wirkung von Stress und nicht verarbeiteten emotionalen Themen aus der Vergangenheit auf den Darm. 

 

Schwermetallbelastung

Bei mir war eine umfangreiche Zahnsanierung Auslöser der Darmdysbiose. Das Amalgam aus den Zähnen wurde ohne besondere Schutzmaßnahmen herausgebohrt und das darin enthaltene Quecksilber gelangte so durch das Einatmen über die Lunge in meinen Körper. Dadurch wurde das Darm-Mikrobiom so gestört, dass es zwei Wochen nach Abschluss der Zahnsanierung anfing mit den ersten Unverträglichkeiten.

Auch andere Schwermetalle schädigen das Darm-Mikrobiom und führen zu einer Dysbiose im Darm. Da wir in einer Welt voller Umweltgifte mit vielen Schwermetallen leben, gehört eine Entgiftung immer auch zu dem Heilungsweg dazu.

 

Fehlernährung

Auch eine Fehlernährung mit z.B. sehr viel Zucker, zu viel Eiweiß und Junk-Food führen zu einer Dysbiose. Auch Chemikalien in Nahrungsmitteln wie z.B. Pestizide und Fungizide (z.B. Glyphosat) tragen zu einer Störung des Darm-Mikrobioms bei. Insbesondere die Einnahme von Antibiotika schädigt massiv die guten Darmbakterien.

Deswegen ist es empfehlenswert, nach einer Antibiotika-Behandlung, Probiotika und Präbiotika für den Zeitraum in Wochen einzunehmen, für den die Antibiotika in Tagen genommen wurden. D.h., wurden 7 Tage lang Antibiotika genommen, sollten die Probiotika und Präbiotika für 7 Wochen eingenommen werden.

 

Schwächelnde Bauchspeicheldrüse

Auch wenn die Bauchspeicheldrüse zu wenig Verdauungsenzyme produziert, fault und gärt das Essen im Darm. Dadurch werden die schädlichen Darmbakterien im Darm gefüttert und die guten Darmbakterien nehmen ab. Infolgedessen kommt es zur Dysbiose im Darm.

 

Magensäuremangel

Ein Mangel an Magensäure führt auch zu einer Darmdysbiose. Die Magensäfte haben normalerweise einen pH-Wert zwischen 1,8 und 2,5. Diese Säure dient dazu, alle Erreger, die wir mit unserer Nahrung zu uns nehmen, wie Bakterien, Pilze, Viren oder Parasiteneier, die sich auf Gemüse, Fisch oder Fleisch befinden, abzutöten. Außerdem findet im Magen eine Vorverdauung des Nahrungsbreies statt. Durch die längerfristige Einnahme von Magensäureblocker oder Natrium steigt der pH-Wert im Magen, d.h. der Magensäuregehalt nimmt ab. Durch einen Mangel an Magensäure gelangt unverdautes Eiweiß in die unteren Darmabschnitte. Diese Eiweißstoffe faulen dann im Darm und ernähren ebenfalls Bakterien und pathogene Keime, die nicht zur gesunden Darmflora gehören. Dabei werden giftige Gase (Ammoniak) freigesetzt, die nicht nur die Darmschleimhaut schädigen, sondern zusätzlich noch die Leber belasten.

Daher ist es wichtig, auch die Leber durch Entgiftungsmaßnahmen zu unterstützen.

Ein weitere Ursache für einen Mangel an Magensäure ist eine schwache Leber. Die Leber wird unter anderem schwach, wenn sie mit zu vielen Giftstoffen, Schwermetallen, pathogenen Keimen, Viren und Bakterien belastet wird. Der Magen versucht, die Leberschwäche auszugleichen, indem er zu viel salzsäurehaltigen Magensaft produziert. Irgendwann ermüdet der Magen und es kommt zu einem Salzsäure-Mangel im Magen.

Schon eine geringe Beeinflussung des Magensäuregehaltes kann die Verdauung von Eiweiß (in z.B. Fleisch oder Fisch) erheblich stören.Du erkennst einen Magensäuremangel rein äußerlich an Längsrillen an deinen Fingernägeln.

 

Stress und emotionale Belastungen

Stress hat einen direkten Einfluss auf den Darm und kann zu Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten führen.

Bei Stress fließt das Blut vor allem zu Muskeln und Schweißdrüsen, bei Ruhe vor allem zum Darm. Wenn wir gestresst sind, ist der Sympathikus aktiv und wir sind im Fluchtmodus. Die Verdauung wird  heruntergefahren.  Dabei verengt es die Blutgefäße des Darms, um die volle Leistung zu erbringen, so dass dieser wegen fehlendem Sauerstoff nicht arbeiten kann. D.h. bei Stress wird der Darm zu wenig durchblutet. Gute Durchblutung ist eine wichtige Voraussetzung für die ausreichende Sauerstoffversorgung des Darmgewebes, die wiederum wichtig ist für eine reibungslose Verdauung. Dies bedeutet, dass die zugeführte Nahrung im Darm im Stress-Zustand fault und zu Blähungen führt. Dies fördert eine Darm-Dysbiose.

Hast du schon einmal darauf geachtet, in welchen Situationen du Blähungen bekommst? Vielleicht ist dir dabei aufgefallen, dass stressige Situationen, in denen du sehr angespannt warst, auch Blähungen verursachen. Es ist also gar nicht immer das unverträgliche Essen, das zu Blähungen führt, sondern die Tatsache, dass wir gerade gestresst sind.

Häufig begleiten uns aus dem Unterbewusstsein tagtäglich negative Gedanken und ohne, dass wir diese bewusst steuern. Sie sind einfach da. Diese negativen Gedanken, wie z.B. Selbstzweifel, Groll, Angst etc. produzieren in uns einen hormonellen Stresscocktail, so als würden wir die erdachte Situation gerade live erleben. Unser Gehirn unterscheidet nicht zwischen real erlebten Situationen oder erdachten Situationen und Gedanken. Der Stresscocktail ist der Gleiche und dies belastet uns und vor allem den Darm.

 

Symptome von Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten und -Intoleranzen

Mögliche Symptome einer Nahrungsmittel-Unverträglichkeit bzw. -Intoleranz sind extreme Müdigkeit, Verdauungsstörungen (Blähungen, Verstopfung, Durchfall), Kopfschmerzen, Übelkeit Herzrasen, Unruhe, Nervosität, Konzentrationsstörungen, Gewichtszunahme, Gewichtsabnahme, Gelenk- und Muskelbeschwerden, Wassereinlagerungen, Bluthochdruck, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und Hautausschläge.

Außerdem tritt bei Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten und -Intoleranzen auch immer ein Juckreiz im rechten Ohr auf.

 

Welchen Spezialisten kann ich aufsuchen bei Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten?

Für Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten sind von Seiten der Schulmedizin Gastroenterologen zuständig. Ich persönlich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass Gastroenterologen nur eine Darmspiegelung als alleinige Therapie kennen. Als ich eine Gastroenterologin aufsuchte, war diese noch nicht einmal bereit, eine Stuhlprobe untersuchen zu lassen. Aufgrund dieser Erfahrung empfehle ich dir den Besuch bei einem Heilpraktiker, der sich auf Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten spezialisiert hat. Es lohnt sich tatsächlich auch mal eine längere Fahrtstrecke in Kauf zu nehmen, um zu einem richtig guten Heilpraktiker zu fahren. Dieser sollte sich im Idealfall sowohl mit Entgiftung als auch mit Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten gut auskennen.

 

Welche Laboruntersuchungen sind sinnvoll?

Es sollte zunächst eine Stuhlprobe auf die folgenden Parameter untersucht werden, um den Zustand des Darmes zu prüfen:

  1. Malabsorption/Entzündung/Leaky Gut:

Alpha-1-Antitrypsin im Stuhl Referenzwert  < 27,5 mg/dl

Zonulin (Stuhl), Referenzwert < 42 mU/g

Calprotectin im Stuhl, Referenzwert < 50 mg/g

  1. Maldigestion:

Pankreaselastase im Stuhl, Referenzwert > 200 mg/g

Gallensäuren im Stuhl, Referenzwert 0,46 – 9,96 mmol/g

  1. Schleimhautimmunität

Sekretorisches lgA im Stuhl, Referenzwert 510 – 2040 mg/ml

  1. Bakterienvielfalt im Darm
  2. pH-Wert im Darm

Zu 1: Um die Durchlässigkeit des Darms und den „Leaky Gut“ zu prüfen, werden die beiden Marker „Alpha-1-Antitrypsin“ und „Zonulin“ getestet. Ein erhöhter „Calprotectin-Wert“ im Stuhl  ist ein wichtiger Hinweis auf eine Entzündung im Darm.

Zu 2: Um auf eine Verdauungsstörung (Maldigestion) zu prüfen, testet man die  „Pankreaselastase“ und die Gallensäuren im Stuhl. Wenn der Pankreaselastase-Wert zu niedrig ist, bedeutet dies, dass die Bauchspeicheldrüse zu wenig Verdauungsenzyme produziert. Als Therapie nimmt man vor jedem Essen Verdauungsenzyme ein. 

Ein Gallensäuremangel kann auftreten bei einer Überwucherung des Dünndarms mit Bakterien der Dickdarmflora oder bei einer Überlastung der Leber. Die Gallensäuren sind der wichtigste Bestandteil des Gallensafts. Sie emulgieren das in der Nahrung enthaltene Fett, d. h., sie zerlegen es in kleine  Tröpfchen. Dadurch vergrößert sich die Oberfläche der Fette sehr stark, und sie können von den fettverdauenden Enzymen besser aufgespalten werden.  Mit Bitterstoffen wird die Produktion von Gallensaft in der Leber angeregt.

Zu 3: Das sog. „Darm-assoziierte“ Immunsystem (Schleimhautimmunität) sorgt dafür, dass Pilze, Parasiten und andere Fremdstoffe an dem Eindringen in den Darm gehindert werden. Häufig tritt im Zusammenhang mit Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten der Hefepilz „Candida albicans“ auf. Um die Immunabwehr des Darm-assoziierten Immunsystems zu prüfen, misst man den s-lgA-Spiegel im Stuhl oder Blutserum. Je niedriger der s-lgA-Spiegel ist, desto mehr sammeln sich Pilze, Parasiten und andere pathogene Keime im Darm. Sie verdrängen die guten Darmbakterien und öffnen die Tore für Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten und -Intoleranzen. Bei einem niedrigen s-lgA-Spiegel wird die Schleimhautimmunität mit der Einnahme von Vitamin A und L-Glutamin wieder erhöht.

Zu 4: Wichtig ist, die Bakterienvielfalt im Darm zu prüfen. In der Stuhlprobe zeigt sich, welche nützlichen Darmbakterien fehlen. Gleichzeitig sieht man, welche der nicht dienlichen Bakterien (pathogene Keime) den Darm bewohnen. Die fehlenden Darmbakterien werden dann oral eingenommen. Diese Darmbakterien nennt man Probiotika. Gleichzeitig nimmt man sogenannte Präbiotika, die als Futter für die nützlichen Darmbakterien dienen.

Zu 5: Im gesunden Darm herrscht ein milchsaures Milieu, in dem das Wachstum pathogener Mikroorganismen verhindert wird. Im Rahmen der Stuhlprobe wird der pH-Wert im Darm gemessen. Der pH-Wert im Darm sollte zwischen 5,5 und 6,5 liegen.  Der Darm ist also leicht sauer, kann aber durch die Gärungsprozesse im Darm schnell in einen basischen Bereich kommen. Bei einem erhöhten pH-Wert (über 6,5 ) im Darm können die zugeführten Darmbakterien nicht aufgenommen werden. Sie verlassen unverrichteter Dinge wieder den Körper. Außerdem führt ein erhöhter pH-Wert des Darmes dazu, dass die guten Darmbakterien vermindert werden. Dies fördert eine Darm-Dysbiose und führt am Ende zu noch mehr Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten. Es ist ganz wichtig, den Darm mit rechtsdrehender Milchsäure anzusäuern, um den pH-Wert wieder in den Normalbereich zu bringen.

Daher sollte man den Darm mit rechtsdrehender Milchsäure ansäuern.

 

Entgiftung der Leber

Neben der Einnahme von Präbiotika und Probiotika zur Symbioselenkung im Darm sowie Vitamine und Aminosäuren, wie z.B. L-Glutamin und Vitamin A, zum Aufbau der Darmschleimhaut ist die Entgiftung der Leber sehr wichtig, da diese bei einem Vorliegen eines Leaky Guts meistens überlastet ist. Aus dem durchlässigen Darm wandern sämtliche Toxine, Viren und Bakterien in den Blutkreislauf und müssen von dort von der Leber entgiftet werden.

 

Entsäuerung des Körpers

Aufgrund der Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten sind wir permanent übersäuert. Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten sind häufig auch mit Schwermetallen vergesellschaftet, die auch zu einer Übersäuerung führen. Ein übersäuerter Körper legt den Grundstein für viele Krankheiten – unter anderem für die Besiedelung des Körpers mit Candida albicans, Viren und Bakterien. Diese wiederum verdrängen die guten Darmbakterien im Darm und die Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten nehmen zu.  Es ist ein Kreislauf, den es zu durchbrechen gilt.

Das Milieu des Körpers ist in seinen wesentlichen Anteilen leicht alkalisch. Ausschlaggebend für das Säure-Basen-Gleichgewicht ist der pH-Wert. Dieser muss von unserem Körper innerhalb eines engen Grenzbereichs (7,35–7,45) permanent austariert werden.

Saure Stoffwechselprodukte müssen vom Körper neutralisiert werden, anderenfalls stirbt er. Dafür benötigt der Körper basische Mineralstoffe wie in erster Linie Kalzium, aber auch Kalium, Zink und Magnesium. Stehen sie nicht in ausreichender Menge zur Verfügung, greift der Körper auf seine Speicher in Knochen, den Zähnen, dem Bindegewebe und sämtliche andere körpereigene Mineralstoffdepots zurück. D.h., der Körper neutralisiert die Säuren, indem er die benötigten Mineralien aus den Knochen und den Zähnen zieht. Die Folgen sind: brüchige Knochen (Osteoperose), Karies an den Zähnen, Gelenkverschleiß, Verlust an Vitalität und ein rasant fortschreitender Alterungsprozess.

Mit Hilfe von pH-Teststreifen kannst du den ph-Wert deines Urins messen. Liegt ein gemessener pH-Wert unterhalt von 7, spricht man von einem sauren Medium. Besitzt eine Flüssigkeit den pH-Wert von 7, ist sie neutral. Bei einem Menschen mit ausgeglichenem Säure-Basen-Haushalt ist der Urin in der Regel morgens leicht sauer (pH-Wert 6,5 bis 6,8), zum Mittag hin wird er neutral (pH-Wert 7) und abends sollte er leicht basisch sein (pH-Wert über 7). Mit pH-Teststreifen aus der Apotheke kannst du ganz schnell feststellen, ob du übersäuert bist. Dazu entnimmst Du einen kleinen Teststreifen aus dem Set und hälst ihn kurz unter den Urinstrahl. Schon Sekunden später kannst du anhand der Farbe des Teststreifens ablesen, ob du übersäuert bist. Je gelber der Teststreifen gefärbt ist, desto mehr bist du übersäuert. Dies sollte man aber erst jeweils eine Stunde nach dem Essen machen, da sonst der Test verfälschte Ergebnisse anzeigen könnte.

Ich selbst mit meinen diversen Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten und der Schwermetallbelastung war anfänglich permanent übersäuert und ich habe vieles ausprobiert. Aus meiner Erfahrung rate ich dringend von der Einnahme von Natron und Basenpulvern ab. Die Mittel landen ja zuerst im Magen, wo ein besonders saurer pH-Wert (zwischen eins und drei) herrschen muss, damit eine ordentliche Verdauung stattfinden kann. Werden Basenpulver eingenommen, neutralisieren sie die Magensäure, und es kann zu erheblichen Problemen beim Nahrungsaufschluss kommen. Dies wiederum verschlimmert die Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten nur noch mehr, da die Nahrung im Magen aufgrund der zu geringen Magensäure nicht mehr ausreichend aufgespalten wird und dann weiter in den Dünndarm gelangt und dort beginnt sie zu gären.

Was gegen Übersäuerung hilft, erfährst du in meinem Buch „Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten ganzheitlich heilen“. Unten im Blogbeitrag gibt es einen Bestell-Link für das Buch.

Die Psyche und der Darm

Häufig begleiten uns aus dem Unterbewusstsein tagtäglich negative Gedanken und ohne, dass wir diese bewusst steuern. Sie sind einfach da. Diese negativen Gedanken, wie z.B. Selbstzweifel, Groll, Angst etc. produzieren in uns einen hormonellen Stresscocktail, so als würden wir diese gerade live erleben. Unser Gehirn unterscheidet nicht zwischen real erlebten Situationen oder erdachten Situationen und Gedanken. Der Stresscocktail ist der Gleiche und dies belastet uns und vor allem den Darm.

Weitere Details für den Weg der Heilung und mein gesamtes Wissen, das ich während der 8 Jahre meiner eigenen Betroffenheit mit Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten gesammelt habe, erfährst du in meinem Buch:

                              „Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten ganzheitlich heilen“.

Wie du mit Darmsanierung, Entgiftung, Entsäuerung und dem Lösen von emotionalem Ballast wieder unbeschwerten Genuss erlebst und in deine volle Kraft kommst.

Dieses Buch soll eine Hilfe zur Selbsthilfe sein. Es soll Mut machen, deine Gesundheit in die eigene Hand zu nehmen. Und es soll dir einen Weg aufzeigen mit dem du durch Unterstützung des Darm-Mikrobioms, Entgiftung und Schwermetall-Ausleitung, Entsäuerung, Stressreduzierung sowie dem Lösen von emotionalen Ballast deine Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten heilst und wieder in deine volle Kraft kommst.

In diesem Buch  erfährst du die Hintergründe deiner permanenten Erschöpfung und was du dagegen tun kannst. Ich erläutere dir, warum eine Entgiftung unbedingt zu dem Darmaufbau dazugehört und erkläre dir alles, was in Bezug auf die Entgiftung des Körpers sowie Darmsanierung wichtig ist. Nach der Lektüre des Buches weißt Du, warum manche Menschen schlecht entgiften und manche besser. Du erfährst, warum der Hefepilz „Candida albicans“ häufig im Zusammenhang mit Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten und einer Schwermetallbelastung vermehrt auftritt. Du wirst lesen, dass Candida albicans und Mineralstoffmangel für das Verlangen nach Zucker sorgen und was du gegen den Hefepilz tun kannst.

Auch die Symptome, wie Blähungen, Durchfall, Übelkeit, Darmentzündung, aufgeblähter Bauch, Candida albicans, Eppstein-Barr-Virus & Co., Erschöpfung, morgendliche Anlaufschwierigkeiten, Nebennierenschwäche, hormonelles Ungleichgewicht, Kreislaufprobleme, Konzentrationsprobleme mit Wortfindungsstörungen, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Schleim auf dem Stuhl und Übersäuerung werden in diesem Buch beleuchtet.

Daneben wirst du erfahren, was Schwermetallbelastungen, Candida albicans und Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten mit einer Übersäuerung des Körpers zu tun haben und was du gegen die Übersäuerung tun kannst. Du bekommst eine Anleitung, wie du deinen Körper effektiv entsäuern kannst. Du erfährst, warum es sinnvoll ist, eine Entsäuerung, Entgiftung und Darmsanierung parallel zu machen.

Und es geht darum, welchen Einfluss die Psyche bzw. alte Kindheitstraumata mit Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten zu tun haben und wie du schnell und effektiv emotionalen Ballast loswerden kannst.

Das Werk ist als E-Book und Buch erhältlich. Profitiere auch du von echtem Expertenwissen und bestelle noch heute das Buch „Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten ganzheitlich heilen“ von Doris Breulmann.

Das Buch kannst du hier bestellen: 

 

Herzliche Grüße
Doris Breulmann

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