Wie du deine Vergangenheit loslassen kannst

Die Vergangenheit loslassen durch das Lösen von eingelagerten Emotionen mit dem Emotionscode und durch Vergebung

Wenn dich die Vergangenheit nicht losläßt, gibt es hier die Lösung

Kennst du die Situation, dass bestimmte Menschen nur eine ganz bestimmte Verhaltensweise an den Tag legen oder bestimmte Worte benutzen und du reagierst total gereizt? Schon allein eine Telefonnummer auf dem Display reicht aus und der Blutdruck schnellt in die Höhe? Es reichen ungefähre Ähnlichkeiten – die Wortwahl, äußere Umstände, eine ganz bestimmte Geste – und dein Schmerzkörper öffnet eine Schublade zu einer vor langer Zeit vergrabenen Erinnerung.

Wenn du emotional übertrieben reagierst, geht es selten um die aktuelle Situation, sondern um eine alte Erinnerung. Die damals nicht vollständig verarbeiteten Gefühle nutzen die Chance, sich in der Gegenwart zu zeigen. Denn sie sehnen sich nach der Lösung. Unser Unterbewusstsein hat alle Erlebnisse, die wir emotional noch nicht verarbeitet haben, abgespeichert.

Der emotionale Schmerz, den wir erlebt und nicht verarbeitet haben, ist die Hauptursache von körperlichem Schmerz und physischen Erkrankungen. Von der leisesten Gereiztheit bis hin zu Groll, Wut, Panik, Schuldgefühlen, Verzweiflung oder Eifersucht gibt es die verschiedenen Erscheinungsformen von Schmerz. Jeder Mensch, mit dem du kommunizierst, hat Zugriff auf deinen Schmerzkörper. Das ist ein negativer Erinnerungsspeicher, in dem wir alle unangenehmen Erfahrungen sammeln, die wir nicht vollkommen verarbeitet haben. Wir haben dort die nicht verarbeiteten Emotionen buchstäblich als Energieball eingelagert. So kommt es zu einer erneuten Stimulierung dieser erlebten Emotionen – immer wieder, Tag für Tag.

Nun fragst du dich bestimmt, wie du die Vergangenheit nun endgültig loslassen kannst. Nun, als erste Maßnahme ist es wichtig, dass du dem anderen, der dir etwas angetan hat, vergibst.

Die Vergangenheit loslassen durch Vergebung

Vergebung ist der Schlüssel, um mit der Vergangenheit Frieden zu schließen. Vergebung bedeutet nicht, die Verletzung gutzuheißen.

Warum sind wir nicht im Frieden mit unserer Vergangenheit?

  1. Weil wir verletzt wurden.Wir wurden gemobbt, gehänselt, bei der Beförderung übergangen, betrogen oder noch schlimmer. Das Leben ist kein Ponyhof und unfair obendrein. Solche Erlebnisse haben wir doch alle schon einmal erlebt.
  2. Wir sind mit dieser Verletzung nicht im Frieden.Anders gesagt: Wir können nicht vergeben.

Die Lösung ist: wir vergeben!Wie wir schnell vergeben und Frieden mit unserer Vergangenheit schließen können, erkläre ich dir im Folgenden.

Beispiel: Kai ist 55 Jahre alt. In der Schule gab es einen Lehrer, der ihn schikaniert hat. Er hat ihn bei jeder Gelegenheit vor der ganzen Klasse bloßgestellt und vorgeführt. Heute, 40 Jahre später, ist Kai immer noch ärgerlich und zornig. Er hat sich schon viele Male ausgemalt, wie er sich rächen könnte. Durch diese Ereignisse ist Kai ein Einzelgänger geworden. In Gesellschaften fühlt er sich unbehaglich.

Ein anderes Beispiel: Silvie ist immer noch wütend auf ihren Exfreund. Es ist zwar schon 10 Jahre her, aber er hat sie mit ihrer besten Freundin fast ein Jahr lang betrogen. Sie denkt noch häufig daran und ist ärgerlich und zornig und verletzt. Sie würde es ihm am liebsten heimzahlen.

Es gibt viele Beispiele wie diese. Die Reaktion von Kai und Silvie sind nur zu verständlich. Das Problem ist, sie schaden sich durch ihre Unversöhnlichkeit nur selbst. Der Lehrer und der Exfreund kriegen von der Wut und dem Ärger nichts mit. Die Verletzungen damals waren schon schlimm genug. Aber seitdem verletzen sich Kai und Silvie immer wieder von neuem, indem sie die damaligen Ereignisse gedanklich immer wieder durchleben. Sie produzieren damit immer wieder einen Stresscocktail von Hormonen, die krank machen können. Dadurch wirkt Unversöhnlichkeit ähnlich wie Stress. Das bedeutet, unser Blutdruck und unsere Herzrate steigen, Cortisol und Adrenalin werden ausgeschüttet, wir altern schneller und unser Immunsystem wird geschwächt. Wenn wir nur an unsere Verletzungen denken, wird Stress ausgelöst. Und Stress wirkt sich negativ auf den Darm aus. Damit schädigen wir ausschließlich uns selbst und nicht den Täter. Gleichzeitig wurde in vielen Studien nachgewiesen, dass Vergebung sehr positiv wirkt. Wer leichter verzeihen kann, ist mit seinem Leben glücklicher und zufriedener.

Vielleicht bist Du auch in Deinem Leben schon verletzt worden. Wenn Du an dieses Ereignis zurückdenkst, wird dies höchstwahrscheinlich Stress auslösen. Das Gegenteil von Unversöhnlichkeit ist Vergebung. Durch Vergebung löst sich Deine Unversöhnlichkeit auf.

Was ist Vergebung?

Jedes Problem hat zwei Seiten. Die eine Seite bedeutet, wie wir im Inneren damit umgehen: Wie sind unsere Gedanken, Gefühle und körperlichen Reaktionen darauf. Die andere Seite ist, wie wir im Außen damit umgehen, also was wir sagen und was wir tun. Bei der Vergebung geht also nicht darum, dass wir zum Täter gehen und ihm sagen, dass wir ihm verziehen haben. Es geht auch nicht darum, dass wir dem Täter einen Brief schreiben oder Rache üben etc. Nein, es geht darum, wie wir im Inneren damit umgehen.

Vergebung bedeutet, dass wir mit der Verletzung aus der Vergangenheit im Frieden sind. Das bedeutet beispielsweise: Kai ist mit den Schikanen aus seiner Schulzeit im Frieden. Wenn er daran denkt, so fühlt er sich nicht unwohl. Vergebung bedeutet nicht, dass wir die Tat, die uns verletzt hat, gutheißen.Warum es uns so schwerfällt zu vergeben:

„Ich kann nicht verzeihen, da die Verletzung zu groß ist!“  Diese Antwort bekomme ich häufig von Menschen, die große Verletzungen erlitten haben. Kleine Verletzungen können wir leicht vergessen oder verzeihen. Je größer die Verletzung ist, desto schwieriger ist es, zu verzeihen. Wie groß wir die Verletzung empfinden, hängt nicht nur von der Tat selbst ab, sondern davon, wie wir die Situation erlebt haben. „Ich kann und möchte ihm nicht verzeihen!“ sagte Kai. „Er hat mir zu viel angetan. Er war so ein riesen A….“ Die Verletzung war für Kai noch sehr präsent. Der Hauptgrund, warum Menschen nicht bereit sind, zu verzeihen ist, dass sie es nicht möchten. Dabei übersehen wir, dass wir uns mit unserer Unversöhnlichkeit nur selbst schaden. In dem Beispiel von Kai hat er selbst hat den Stress. Sein Lehrer von früher kriegt die Unversöhnlichkeit gar nicht mit. Wenn Kai seinem Lehrer verzeiht, so heißt das nicht, dass dadurch die Tat o.k. wird. Nein, eine schlechte Tat bleibt eine schlechte Tat. 

Vergebung auf allen Ebenen: Ho‘ oponopono

Ho‘ oponopono ist ein Vergebungsritual aus Hawaii. Übersetzt heißt es: „etwas in Ordnung bringen.Wenn ich einer anderen Person vergeben möchte, denke ich an die verletzende Situation und sage die folgenden vier Sätze:

Es tut mir leid, dass…

Ich verzeihe dir;

Ich liebe dich;

Ich danke dir;

Es ist ein sehr kraftvolles Vergebungsritual, bei dem auch heilende Tränen fließen dürfen. Vergebung ist ein längerer Prozess, der nicht von heute auf morgen geschieht. Es ist sehr befreiend und führt zu innerem Frieden und Leichtigkeit im Leben.

Eingelagerte Emotionen lösen mit dem Emotionscode

Eine weitere, sehr kraftvolle und effektive Methode, um eingelagerte Emotionen aus der Vergangenheit  zu lösen, ist die Technik „Emotionscode“, erfunden von Bradley Nelson. Es ist eine energetische Methode, bei der man mit einem kineseologischen Muskeltest Kontakt aufnimmt zum Unterbewusstsein des Klienten. Anhand einer Tabelle mit 60 Emotionen wird die belastende Emotion mit dem Muskeltest ausgetestet. Anschließend wird sie mit einer einfachen Magnetanwendung gelöst. Es ist eine sehr simple aber doch so effektive Methode. Warum das funktioniert und warum das Unterbewusstsein die Emotionen in der Tabelle kennt, ohne, dass der Klient sie vorher gesehen hat, erkläre ich dir im Folgenden.

Alles besteht aus Energie und alles ist mit allem verbunden

Alles besteht aus Energie, die sich entweder in greifbarer Form zeigt oder unsichtbar bleibt. Unsichtbare Energien umgeben uns ständig – in Form von Röntgenstrahlung, Infrarotstrahlen, Schwingungen von Gedanken und Gefühlen. Energie ist die Grundsubstanz aller Dinge, sie ist in allen Dingen, durchdringt alle Dinge und füllt den Raum des Universums vollständig aus. Du selbst bestehst nicht nur aus Energie, sondern jetzt gerade fließen auch andere Formen von Energie durch deinen Körper. Wir können Energie fühlen, wenn sie in Form eines Gefühls vorhanden ist. Und alles ist mit allem verbunden – das ist Quantenphysik. Dadurch kennt dein Unterbewusstsein schon jetzt die Emotionscode-Tabelle, ohne dass du sie zuvor jemals gesehen hast. Das beste Beispiel dafür, dass alles mit allem verbunden ist: Du sitzt in einer Besprechung und ein Kollege sitzt direkt vor dir. Du schaust ihn von hinten eine Weile an und es wird nicht lange dauern, bis er sich umdreht. Der Kollege merkt, dass du ihn anschaust, weil er es fühlt. Probiere es aus…

Die meisten Menschen gehen davon aus, dass sie nur innerhalb der Grenzen ihrer eigenen Haut existieren. Heute weiß man, dass wir Menschen durch unsere elektromagnetische Aktivität unseres Körpers ein elektromagnetisches Feld erzeugen. Es wird von den elektrischen Strömen unseres Nervensystems und den ununterbrochen stattfindenden elektrochemischen Prozessen aller Körperzellen produziert.

Mit der Technik „Emotionscode“, erfunden von Bradley Nelson, löst man eingelagerte Emotionen mit einem Magneten. Der Emotionscode ist eine sehr einfache und effektive Methode, um eingelagerte Emotionen loszuwerden. Wenn du den emotionalen Ballast aus der Vergangenheit losgeworden bist, fühlt sich das Leben wieder viel leichter an. Du wirst merken, dass dich bestimmte Situationen, auf die du vorher schnell gereizt hast, nicht mehr triggern.

Wenn auch du deine Vergangenheit loslassen und mehr Leichtigkeit in deinem Leben erleben möchtest, melde dich gerne für eine Emotionscode-Sitzung bei mir.

Herzliche Grüße
Doris Breulmann

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