Je weniger emotionales Gepäck wir mit uns herumtragen, desto leichter lebt es sich.

Stelle Dir vor, Du verreist mit dem Flugzeug und hast sehr viel Gepäck dabei. Es sind fünf große Koffer und ein Rucksack als Kleingepäck. Aufgrund des Gewichtes der Koffer ist es anstrengend, diese zu tragen bzw. hinter sich her zu ziehen.  Sie sind sperrig und müssen auf einem gesonderten Gepäckwagen befördert werden, den es zum Glück am Flughafen zu leihen gibt. Der Gepäckwagen lässt sich nur langsam und behäbig bewegen. Und das Gepäck braucht Deine volle Aufmerksamkeit, damit es nicht gestohlen wird. Du nimmst ihn nicht einfach so mal mit zur Toilette. Dort passt er nicht hinein. Das schränkt Deine Bewegungsfreiheit auf dem Flughafen sehr ein. Wenn Du dann noch Übergepäck hast, zahlst Du am Flughafen bei der Gepäckaufgabe einen ordentlichen Zuschlag. Du bist total erleichtert, wenn Du das Gepäck nun endlich an der Gepäckaufgabe aufgeben konntest und Dich wieder frei bewegen kannst.

Und genauso verhält es sich mit unserem emotionalen Gepäck in unserem Leben – je weniger Emotionen wir in unserem Gepäck haben, desto leichter lebt es sich.

Dies möchte ich Dir an einem Beispiel erklären:

Wenn wir viel emotionalen Ballast mit uns herumschleppen, ist es wie mit den vielen Koffern am Flughafen. Der emotionale Ballast blockiert uns und schränkt uns in unserer Handlungsfähigkeit, in unserer Lebensqualität und in unserem körperlichen Wohlbefinden ein. Das ist der Preis, den wir dafür bezahlen – wie beim Überschreiten des Höchstgewichtes des Gepäcks am Flughafen können noch körperliche Beschwerden hinzukommen.

Die emotionalen Altlasten, die wir mit uns herumtragen, werden immer wieder in bestimmten Situationen getriggert. Häufig sind es immer wieder die gleichen Personen, die bestimmte Emotionen und Reaktionen bei uns triggern.

Wenn wir z.B. erlebt haben, dass wir in der Kindheit von einer Autoritätsperson (Eltern, Lehrer) vor versammelter Gruppe heruntergeputzt wurden, lagern wir die aufgrund dieser belastenden Situation erlebten Emotionen in unseren Körper ein. Nach außen strahlen wir genau diese eingelagerten Emotionen aus. Unsere Mitmenschen nehmen dies unterbewusst wahr und bringen uns immer wieder genau in diese Situationen. Wir werden vor einer Gruppe gedemütigt und die als Kind erlebten Emotionen kommen wieder hoch.

Und wir reagieren in immer der gleichen Art und Weise in diesen demütigenden Situationen – so wie wir als kleines Kind reagiert haben. Wir fühlen uns wie gelähmt, klein und schlecht. D.h., wenn wir als Kind vor versammelter Gruppe heruntergemacht wurden, ist es sehr wahrscheinlich, dass wir diese Situationen im Erwachsenalter dann immer wieder erleben werden. Dies macht das Leben anstrengend. Und wir grübeln viel darüber nach, warum uns das bloß immer wieder passiert. Möglicherweise suchen wir die Schuld bei uns selbst.

Im Job spielt sich dann das gleiche Muster ab: der Chef übernimmt die Rolle des autoritären Vaters, der uns vor der ganzen Familie heruntergeputzt hat und stellt uns vor den anderen Kollegen bloß. Wir fühlen uns schlecht, klein und als Opfer. Der Tag ist dahin und womöglich stellen sich auch noch Schlafstörungen ein.

Dieses Muster können wir durchbrechen, indem wir die eingelagerten Emotionen lösen.

Und das gilt für alle bei uns eingelagerten Emotionen. Wenn ich z.B. Wut als Emotion eingelagert habe, meldet sich die Wut in bestimmten Situationen und ich werde schnell wütend oder bekomme gar einen Wutanfall. Puh, das ist anstrengend für alle Beteiligten.

Oder ein anderes Beispiel ist die unverarbeitete Trauer über den Tod eines geliebten Menschen oder Tieres. Die Trauer wird als Emotion in den Körper eingelagert. Jede Situation, die mit dem Tod zu tun hat (z.B. Beerdigungen) lässt dann die unverarbeitete Trauer wieder in Erscheinung treten mit der Folge, dass wir auf der Beerdigung das heulende Elend sind, obwohl uns der Verstorbene doch eigentlich gar nicht so nahe stand. Wir fühlen dann bei jeder Situation, in der ein Mensch oder ein Tier gestorben ist, mit sehr großer Intensität die nicht verarbeitete Trauer. Das ist eine sehr belastende Situation.

Es ist egal, ob wir Wut, Trauer oder andere belastende Emotionen erlebt und eingelagert haben. Sobald wir diese eingelagerten Emotionen gelöst haben, triggern uns die Themen nicht mehr, die uns zuvor getriggert haben. Wir reagieren gelassener und selbstbewusster. Es kann dann eine nie dagewesene Leichtigkeit, innerer Frieden und körperliches Wohlbefinden ins Leben einziehen.  Auch äußerlich wirken wir durch das Lösen von eingelagerten Emotionen entspannter und die körperliche Ausstrahlung verändert sich zum Positiven.

 Sehr häufig können wir uns gar nicht mehr an die belastenden Situationen aus der Kindheit erinnern. Das Unterbewusstsein hat jedoch alle eingelagerten Emotionen gespeichert. Mithilfe des Emotionscodes kann ich sehr schnell und effektiv bei Dir die eingelagerten Emotionen identifizieren und diese dann lösen. Emotionscode ist eine Technik, die von Dr. Bradley Nelson entwickelt wurde. Mit dieser Technik identifiziere ich mittels eines kinesiologischen Muskeltests anhand einer Tabelle mit 60 Emotionen die bei Dir eingelagerten Emotionen und löse sie dann für Dich mit einer Magnetanwendung.

Der Vorteil ist, dass dies online über Zoom geschehen kann. Das hat sich in der jetzigen Pandemie-Zeit schon sehr bewährt.

Gibt es bei Dir Themen, die Dich schnell triggern und aus der Fassung bringen? Reagierst Du in bestimmten Situationen immer gleich? Fühlst Du Dich blockiert? Leidest Du unter unverarbeiteter Trauer? Hast Du Angst- oder Panikattacken?

Wenn ja, dann melde Dich gerne bei mir für eine Emotionscode-Sitzung.

Ich freue mich auf Dich!

Herzliche Grüße
Doris Breulmann

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